SSG Hamm verputzt Soester TV
Die Zeitung “Der Westen” berichtet folgendes über das Spiel (Quelle):
Wie man es schon erwartet hatte: Mit dem SSV Hamm trafen die Verbandsliga-Volleyballer des Soester TV in ihrer zweiten Saisonbegegnung wieder auf einen harten Brocken — und verloren mit 0:3 (12:25, 14:25, 23:25). In der niedrigen, kleinen Halle mit Streben und Ringen unter der schon flachen Decke taten sich die Gäste zumindest in den ersten beiden Sätzen unglaublich schwer. Schon die Annahme der starken gegnerischen Aufgaben gestaltete sich als enorm schwierig. Obwohl sich Stellspieler Jonas Kastien in einer tollen Tagesform präsentierte, kamen die Schlüsselträger mit ihren Angriffsschlägen über außen und die Mitte gegen den Hammer Block nicht konsequent genug durch. Sie agierten nahezu ängstlich. Im Gegenzug dazu gelang den Gastgebern, im Schnitt fünfzehn Jahre älter als ihr Gegner, einfach alles: Die schwache Soester Annahme wurde immer wieder für eigene Punkte ausgenutzt. Die Südener fanden die „Löcher” auf der anderen Seite und führten eigene Angriffe, die größtenteils über den routinierten Spielertrainer Marvin Polte liefen, fast schon perfekt aus. Nach den beiden ersten unglücklichen Durchgängen bahnte sich dann die Wende an. Trainer Helle Kastien hatte die Jungs vorm Seitenwechsel beruhigt und sie an ihre eigenen Stärken erinnert. Wenn nicht jetzt, wann dann? — so lautete die Devise. Also starteten die Hansestädter durch, übernahmen gleich die Führung. Ein Ruck war durch das Team gegangen und Kampfgeist erwacht. Die gegnerischen Aufgaben wurden vor allem von Hauptannahmespieler Florian Kroll entschäft. Norman Buckreus und Jan Grobfeldt gelangen schöne Außenangriffe, und auch Michel Wilmes agierte stark aus dem Hinterfeld. Einen zwischenzeitlichen Fünf-Punkte-Vorsprung büßten sie dann allerdings beim 19:19 wieder ein. Erneut begannen die Nerven der Soester zu flattern, und so konterte Hamm bis zum knappen Satzgewinn. „Heute haben definitiv ein bis zwei Auswechselspieler gefehlt, doch wir nehmen die Situation, wie sie kommt. In Anbetracht dessen, dass wir die schwersten und erfahrensten Gegner dieser Liga jetzt hinter uns haben, bleibt nun die Hoffnung auf künftige, erfolgreichere Spiele. Die Ferienpause wird uns allen gut tun; danach geht es mit neuer Kraft vorwärts”, sagte Kastien und sah weiter mit Zuversicht in die Zukunft.
