In der Kreisklasse begonnen, in der Verbandsliga etabliert
Volleyballer des Soester nehmen Vorbereitungstraining auf und peilen oberes Tabellendrittel an.
Er ist der Denker und Lenker seines Teams. Schon weit vor Beginn der Saison macht sich Helmut („Helle”) Kastien, der Verbandsliga-Trainer der Volleyballherren des Soester TV, stets darüber Gedanken, wie er seiner Mannschaft zu einer erfolgreichen Spielzeit verhelfen kann.
So auch diesmal. Beim gestrigen Trainingsstart nach fünf Wochen Sommerpause berichtete der Coach über die Maßnahmen, mit denen er und sein Team bereits nach den Osterferien begonnen hatten. In dieser Saison konzentriere man sich in der Trainingsarbeit insbesondere auf Hinterfeldangriffe, Sprungaufschläge und auf schnelle Angriffe über die Außenpositionen. Mit diesen Elementen modernen Volleyballsports will der STV-Coach ähnlich erfolgreich sein, wie in der zurückliegenden Spielzeit, als man es als Aufsteiger in die Verbandsliga sogar bis auf Platz zwei und damit in die Relegation zur Oberliga geschafft hatte. „Wir dürften eigentlich nicht schlechter sein als in der vergangenen Saison”, sagte Kastien. „Im oberen Drittel müssten wir auf jeden Fall landen.” Er gab aber auch zu bedenken, dass der Kader nicht sehr groß sei und daher jeder Ausfall bitter wäre. Zugänge können nicht vermeldet werden. Robert Raddatz, der aus familiären Gründen kürzer tritt, und Stefan Verhoeven, der wegen seiner Knieprobleme ein halbes Jahr aussetzen will, stehen nicht mehr zur Verfügung. Kastiens Sohn Lukas spielt zwar in der zweiten STV-Mannschaft, kann aber vermutlich ab dem dritten Saisonspiel im Verbandsligateam antreten. Ganz verzichten muss das Kastien-Team auch auf Peter Purps, der zukünftig die ehemalige Soester B-Jugend in der Bezirksklasse unterstützen wird. „Die Mannschaft ist jetzt ähnlich wie die vor fünf Jahren, als wir in der Kreisklasse begonnen haben”, erinnerte sich Kastien. Mit der Vorbereitung sei er bislang zufrieden gewesen, berichtete der Trainer. Dazu gehörte unter anderem auch das Beachtraining mit Christopher Sonnenbichler und das Hanseturnier, wo „Helle” schon die neuen Elemente in das Spiel seiner Mannschaft einbeziehen ließ. „Davon ist nach der Sommerpause noch viel präsent”, konnte er gestern zufrieden feststellen. Um die angestrebten Ziele zu verwirklichen, wird in den verbleibenden zwei Ferienwochen noch je drei Mal trainiert. Am 31. August, zwei Wochen vor dem ersten Meisterschaftsspiel, tritt das Herrenteam des STV bei einem gut besetzten Turnier in Münster an, wo Mannschaften von der Verbands- bis Regionalliga spielen.
