Bangen um Klassenerhalt geht weiter: Bielefeld Rockets unterliegen 1:3 in Senden
Bielefeld (howa). Da liefert der TV Düren II mit der 1:3 Heimniederlage dem Telekom Post SV eine Steilvorlage im Kampf um den Klassenerhalt – und was macht der Telekom Post SV daraus? Nichts! Die Bielefelder verloren ihr Auswärtsspiel beim ASV Senden nach einer schwachen Vorstellung ebenfalls mit 1:3 (16:25, 25:14, 23:25, 23:25). Zwei Spieltage vor dem Saisonende geht der Tabellenneunte weiter mit vier Punkten Vorsprung auf die Dürener, die als Zehnter den Relegationsrang belegen, in die vierwöchige Osterpause. „Ich bin enttäuscht, weil wir kaum unsere Normalform erreicht haben“, sagte Telekom-Trainerin Anne Schade nach dem letzten Ballwechsel.
Bereits der Start in den ersten Satz ging für die Postler gründlich daneben. Nach dem 0:6 nahm Schade ihre erste Auszeit, um ihre Spieler darauf aufmerksam zu machen, dass man selbst agieren müsse und nicht nur auf Fehler der Gastgeber warten könne. Die Umsetzung der Trainerinnenworte begann zwar erst im zweiten Spielabschnitt, dann gelang aber noch ein deutlicher 25:14-Satzgewinn.
Der Satzausgleich brachte allerdings keine Sicherheit in das Spiel des Telekom-Teams. Drei gelungenen Aktionen folgten in unschöner Regelmäßigkeit drei schlechte. Konzentrationsmängel waren hierfür mit ausschlaggebend.
Es war daher kein Pech, dass sich die Anzahl missglückten Aktionen auf Seiten der Bielefelder in der Endphase des dritten und vierten Satzes häuften. Während die Gäste knappe Führungen verspielten, nutzten die Sendener ihre erste Chance, den Satz und letztendlich die Partie für sich zu entscheiden.
Mit den Worten „Das war ein ein Überraschungssieg für uns“, verdeutlichte Sendens Spielmacher Bert Schleichardt, welch gute Siegchance der Telekom Post SV ungenutzt hatte verstreichen lassen.
